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SCHLANK24 kämpft mit Ministerium gegen Übergewicht bei Kindern

Die Zahl der übergewichtigen Kinder in Deutschland nimmt immer mehr zu. Übergewicht ist die häufigste ernährungsbedingte Gesundheitsstörung bei Kindern und Jugendlichen.

Die starke Zunahme des Anteils an übergewichtigen Kindern hat das jetzt sogar auch das Bundesernährungsministerium unter Führung von Verbraucherschutzministerin Renate Künast veranlasst, den Schwerpunkt der Ernährungsarbeit auf die Kinder zu legen.

Künast wies darauf hin, dass sich in den letzten 15 Jahren die Zahl der übergewichtigen Kinder und Jugendlichen mehr als verdoppelt habe. Jedes fünfte Kind und jeder dritte Jugendliche seien heute übergewichtig. Gründe: zu hohe Kalorienzufuhr, Bewegungsmangel, falsche Ernährung. Die Kinder, so Künast, nähmen zu viel Fleisch, fettreiche Wurst, fettreiche Milcherzeugnisse, Süßigkeiten und Gebäck und oft zu wenig frisches Obst und Gemüse zu sich.

Um dem Gesundheitsrisiko durch ernährungsbedingte Krankheiten vorzubeugen und die Grundlagen für engagiertes und informiertes Verbraucherverhalten zu legen, habe ihr Ministerium bereits im vergangenen Jahr eine Vielzahl von Aktionen zur Kinderernährung und Ernährungserziehung initiiert. So z.B. die Kampagne "FIT KID: die Gesundessen-Aktion in Kitas". Mehr als 800 Erzieherinnen und Erzieher hätten im vergangenen Jahr an Beratungsveranstaltungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung teilgenommen. Rund 2000 hätten Fortbildungen über Sinnesschulungen für Kinder wahrgenommen.

Die Nachfrage sei so groß gewesen, dass "Fit Kids" dieses Jahr fortgeführt werde. Außerdem werde sie Anfang März mit der Kultusministerkonferenz über die Verbesserung der Ernährungserziehung und Verpflegung in den Schulen sprechen, so Künast.

"Wir wollen, dass möglichst viele Kinder die Gelegenheit erhalten, sich aktiv mit ausgewogener Ernährung, Lebensmittelqualität und der Erzeugung und Zubereitung von Lebensmitteln auseinander zu setzen. Wer möglichst früh durch eigenes Ausprobieren den richtigen Umgang mit Lebensmitteln und die Grundlagen einer gesunden Ernährung lernt, profitiert davon ein Leben lang", so die Ministerin.

Die Kenntnisse über die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Bewegung sowie über Lebensmittel und ihre Zubereitung seien in weiten Teilen der Bevölkerung unzureichend. Zudem entspräche die Verpflegung in vielen Kindertagesstätten und Schulen nicht den Anforderungen an eine ausgewogene Ernährung.

 

Zukunft für die Fast Food-Kinder


Zielgruppe Kind

Insgesamt ist die Nährstoffversorgung der Kinder in Deutschland gut. Dennoch: Fehlernährung erwächst zu einem massiven Problem, nicht nur bei Kindern aus Randgruppen mit einer unausgewogenen Nährstoffbilanz. In den letzten 15 Jahren hat sich die Zahl der übergewichtigen Kinder und Jugendlichen mehr als verdoppelt. Jedes fünfte Kind und jeder dritte Jugendliche sind heute übergewichtig. Gründe: zu hohe Kalorienzufuhr, Bewegungsmangel, falsche Ernährung (zu viel Fleisch, fettreiche Wurst, fettreiche Milcherzeugnisse, Süßigkeiten und Gebäck).
Die drei Faktoren Übergewicht, falsche Ernährung und zu wenig Bewegung sind die Risikofaktoren, die die gesundheitliche Entwicklung bei Kindern massiv beeinträchtigen.

In vielen Industrienationen, so auch in Deutschland, sind die Ernährungsgewohnheiten der heutigen Kinder und Jugendlichen nicht mit denen noch vor einigen Jahrzehnten zu vergleichen. Es werden immer mehr verarbeitete Lebensmittel gegessen. Tatsache ist , dass eine Vielzahl der angebotenen Lebensmittel extrem hohe Fett- und extrem hohe Zuckeranteile enthalten und der ge-sundheitliche Wert nicht so hoch ist, wie versprochen. Sie enthalten außerdem eine Vielzahl an Inhaltstoffen (Geschmacksverstärker, Aromastoffe, etc.) über deren Wirkung auf den Körper eines Kindes noch zu wenig bekannt ist. Die zunehmende Empfindlichkeit und die Ausbreitung von Allergien sollte hellhörig machen.

Eine Armada von Designern, bis hin zu Akustikdesignern, arbeitet daran, diese Produkte zu bewerben. Mit einem Milliardenaufwand an Werbemitteln wird versucht, den Kindern bestimmte Produkte schmackhaft zu machen. Werbung wird so gestaltet, dass sie exakt auf Kinder zielt. Ihnen wird suggeriert, dass damit eine bestimmte soziale Absicherung in der Gruppe erreicht wird. Den Eltern wird suggeriert, dass hiermit die „Extraportion Milch“ oder Vitamine für das Kind auf wenig aufwendige Art und Weise gesichert ist und gleichzeitig zusätzlichen Gesundheitsnutzen bringt.

Schulkinder sehen etwa zwei Stunden täglich fern und dabei insbesondere private TV-Sender und Kinderkanäle. Dabei betrug im Jahre 2000 zu diesen Zeiten, in denen die Kinder fern sehen, der Anteil der Werbung 12 %. Von dieser Werbung hatten Lebensmittel einen Anteil von 30 %, wo-bei Cerealien, Schokoladen-Produkte, Eis, Fast Food am meisten beworben wurden.

Ergebnis der Werbung, der richtigen Mischung aus Kommunikation und Marketing, ist: Kinder wollen genau diese Produkte essen. Denn das ist erstens „in“ und zweitens wurde ja der Ge-schmack entsprechend trainiert. Eltern, gerade die mit wenig Zeit, müssen auf diese Produkte zurückgreifen. Sie glauben, aufgrund der Werbung, dass sie mit angeblich kindgerechter Nahrung ihren Kindern einen Gefallen tun und sich selbst Arbeitserleichterung schaffen. Und die Kinder bestimmen die Kaufentscheidung der Eltern wesentlich mit.
Mit diesen speziellen Lebensmitteln werden in der Lebensmittelindustrie international beachtliche Gewinne gemacht.

Einen Grossteil von Lebensmitteln nehmen Kinder im Rahmen der Außer-Haus-Betreuung (Kindergärten, Schule) zu sich. Auch hier ist eine Entwicklung zu Lasten der Kinder zu verzeichnen. Immer mehr Kitas und Schulen schließen aus Sparzwängen eigene Versorgungsmöglichkeiten und setzen auf Zulieferung. Das Essen entspricht dann in der Qualität und in der spezifischen Ausrichtung auf kindliche Bedürfnisse nicht gerade hohen Standards. Nur ein Teil der Kinder und Jugendlichen erhält Unterricht über ausgewogene Ernährung und Lebensmittel. Es fehlt an Fachlehrern und Fachräumen. Das Thema Ernährung kommt in den Lehrplänen der meisten allgemeinbildenden Schulen kaum vor. Schulbücher weisen zum Teil gravierende Mängel auf. Schulbildung ist Ländersache.


Fett macht Kinder fett - falsches Essen macht Kinder krank

Vor kurzem staunten einige Zeitungsleser nicht schlecht. McDonalds Frankreich empfiehlt Eltern ausdrücklich, nur ein Mal die Woche mit ihren Kindern einen Burger essen zu gehen. Mehr sei nicht gesund. In den USA übrigens ist diese Nachricht schon nicht mehr neu, monatelange Debatten hatten sich auch in den Medien niedergeschlagen. Fett macht fett. Schon gestaltwahrnehmerisch ein Faktum, das in den USA im öffentlichen Raum nicht mehr geleugnet werden kann. Das, was im Bereich Lebensmittel als modern und fortschrittlich gilt, ist beim Verzehr größerer Mengen ohne Ernährungsausgleich und Bewegung jedoch tatsächlich Verursacher eines neuen und großen gesundheitlichen Problems. Deshalb dürfen wir die Eltern mit der Lebensmittelwerbung nicht alleine lassen.

Überflüssige Pfunde bei Kindern werden immer häufiger festgestellt. So sind ca. 40 % der 10-Jährigen übergewichtig. Übergewicht bei Kindern ist nicht nur eine seelische Belastung, weil es oft zu Hänseleien führt. Übergewicht ist auch der Eintritt in medizinische Probleme. Es belastet den Haltungs- und Bewegungsapparat oft so sehr, dass schon früh Schäden an Gelenken auftreten. Darüber hinaus steigt das Risiko, früher als bisher bekannt im Erwachsenenalter Krankheiten wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu bekommen.

Die Überzuckerung der verarbeiteten Lebensmittel ist nicht nur eine Geschmacksirritation und -gewöhnung und erhöht den Zuckerbedarf des Körpers, sondern führt auch zu einer rapiden Zunahme der Diabetes Typ-2-Erkrankungen schon bei Jugendlichen. Solche und andere Erkrankungen wie immer häufiger auftretende Allergien sind nicht nur eine massive individuelle Belastung und schränken die Möglichkeiten dieser Kinder für die Zukunft ein, sondern sie führen auch zu weiter massiv ansteigenden Kosten im Gesundheitswesen und steigenden Krankenkassenbeiträgen. Ökonomische Probleme durch krankheitsbedingte Ausfälle am Arbeitsplatz und soziale Folgen für die Teilnahme in der Gesellschaft gehören ebenso dazu.

Zum Allgemeingut zählt die Erkenntnis, dass eine Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten die Anzahl der Krebsneuerkrankungen substanziell reduziert. Die Ernährung unserer Kinder ist an nahezu allen Orten darauf nicht ausgerichtet.


Was darf drin sein in Kindernahrung?

Die Unbedenklichkeit von Lebensmitteln, ihrer Inhaltsstoffe und der erlaubten Grenzwerte wurde bis vor Jahren am angenommenen Körpergewicht eines 35-jährigen Mannes orientiert. Es ist der mühsamen Arbeit von Ernährungswissenschaftlern zu verdanken, dass inzwischen auch auf das Körpergewicht von 10-Jährigen hin gerechnet wird.

Rückstandshöchstmengen, Grenzwerte, Toleranzschwellen, Verzehrsgewohnheiten müssen die Basis sein für die Berechnung des "Acceptable Daily Intake". Drei Fragenkomplexe sind dabei jedoch nicht geklärt, bzw. liegt zu ihnen kein wissenschaftliches Material vor:

Wie sind die Verzehrsgewohnheiten von Kindern und Jugendlichen? Nehmen sie tatsächlich nur die angenommenen Mengen zu sich oder konsumieren sie anders als alte Studien zum Ergebnis hatten? Die rapide Veränderung des Lebensmittelangebotes auf dem Markt (Conve-nience-food), die Werbung und veränderte Lebensumstände und Familienstrukturen, sowie der Anteil an Betreuung lassen dies annehmen.

Welche Mengen an Aromen, Geschmacksverstärkern, Rückständen von Pflanzenschutzmitteln, Arzneimitteln etc. nehmen die Kinder folglich zu sich? Und müssen allein auf dieser Basis erlaubte Höchstmengen in Lebensmitteln neu berechnet werden?

Wie verarbeitet insbesondere der kindliche Körper diese Aufnahme? Tatsache ist, dass Leber und Niere von 0 – 6-Jährigen noch lange nicht wie die von Erwachsenen arbeiten, also Schadstoffe nicht in gleicher Weise abgebaut werden.

Ernährung der Kinder: wer hat welche Pflichten

Gesunde Lebensmittel heißt, dass sie mittel- und langfristig für den Menschen gesund sind. Gerade Lebensmittel für Kinder dürfen in ihrer Zusammensetzung nicht zu einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder Fehlentwicklung führen.

Die Ernährung unserer Kinder, die Prägung ihrer Ernährungsgewohnheiten ist nicht nur Sache der Eltern. Sie geht uns alle an. Investitionen in Form von Zeit, Geld, Mühe, Bildung und Forschung in unsere Kinder sind Investitionen in deren und damit auch unser aller Zukunft. In vielen Familien müssen oder wollen bereits heute beide Elternteile berufstätig sein. Eltern sind also durch eingeschränkte Zeit besonders darauf angewiesen, dass auf dem Markt gesunde Lebensmittel angeboten werden.

Gesunde Lebensmittel heißt an dieser Stelle nicht nur, dass die Inhaltsstoffe aktuell für den menschlichen Verzehr geeignet sind, sondern eben auch, dass sie langfristig keine unerwünschten Wirkungen haben.

Wegen der Erwerbstätigkeit der Eltern werden Betreuungseinrichtungen für Kinder immer wichtiger. Dem Ernährungsbericht zu Folge wird jedes zehnte Kind zwischen 3 und 14 Jahren ganztags in einer Kindertagesstätte betreut. Die Kinder sind dort mindestens sechs Stunden täglich, nehmen ihr Mittagessen zu sich und vielleicht auch noch andere Mahlzeiten - und das jahrelang. Zur Zeit ist dieser Bereich massiven Kürzungen ausgesetzt. Essen wird aus Großküchen für Erwachsene zugeliefert. Küchen für die gemeinsame Essenszubereitung stehen in Kindergärten und Schulen immer weniger zur Verfügung. Die Erzieherinnen- und Lehrerinnenausbildung qualifiziert nicht mehr ausreichend für den Bereich Lebensmittel/Ernährung. Angesichts von drei Millionen Schulessen in Deutschland jedes Jahr ist es unabdingbar, dass an diesen Orten und in diesen Zeiten die Ernährung ebenfalls stimmt. Sie muss aktuell richtig zusammen gesetzt sein, aber auch langfristig dem Kind gut tun und langfristig gesundheitsfördernd und nicht einschränkend wirken.

Neben dem Staat und den Eltern kommt aber auch der Wirtschaft ein besonderes Maß an Verantwortung zu. Es gibt eine Vielzahl von Lebensmitteln, die speziell auf Kinder ausgerichtet sind. Sie fallen durch kindgerechte Aufmachung und Portionierung, aber auch Positionierung direkt an der Kasse im Supermarkt auf und tragen in ihren Bezeichnungen Begriffe wie Kinder oder Kids oder ihnen wird Spielzeug beigepackt. Das Marktangebot an diesen so genannten Kinderlebensmitteln hat sich in den letzten Jahren verdreifacht.

Die Hersteller werben oft offen oder unterschwellig mit dem Argument, dass das betreffende Produkt die Entwicklung der Kinder positiv beeinflusse. Tatsache ist, dass diese Produkte keinen Vorteil haben. Manche Produkte können nur als Süßigkeit, nicht aber als besonders empfehlenswerte Lebensmittel eingestuft werden. Hinzu kommt, dass die Lebensmittel häufig noch überteuert sind.

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Ernährung in der Schule

Ernährungs- und Verbraucherbildung (Universität Paderborn mit Kooperationspartnern)

Beiträge zu Themen:
     Ernährung in der Schule
     Ernährung in der Ganztagsschule
     Reform der Ernährung und Verbraucherbildung in allgemein bildenden Schulen (REVIS)

     http://www.ernaehrung-und-verbraucherbildung.de/

Ernährung in der Familie

Fakten zur Kinderernährung. Was Kinder essen, was Kinder essen sollten (FKE)
     http://www.fke-do.de/

5 Sterne fürs Frühstücken
     http://www.aid-medienshop.de/index.cfm?action=show&id=2953

Viele Fragen zur Prävention von Übergewicht bei Kindern
     http://www.dge.de/Pages/navigation/presse/2003/akt1303.html

Ernährungsprobleme im Kindes- und Jugendalter
     http://www.dge.de/Pages/navigation/presse/spez0401.html

Expertenforum ‚Kinder-Ernährung‘
     http://www.was-wir-essen.de/fusetalk/categories.cfm?catid=8

Essen und Kinder
     http://www.aufgeschmeckt.de/

 

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